Dieser Mund trocknet mit der Zeit
Spoken-Word-Performance von und mit Tanasgol Sabbagh und Josefine Berkholz
Im Rahmen des Workshops Zur Sprache bringen. Wie oder: Wenn Literatur Gehör verschafft wird des Graduiertenkollegs Gegenwart/Literatur und in Kooperation mit dem litterarium.
Die Dichterinnen Josefine Berkholz und Tanasgol Sabbagh haben sich dem flüchtigen Wort verschrieben, dem Seufzen zwischen den Zeilen. Das von ihnen gegründete Audioliteraturmagazin Stoff aus Luft nähert sich deshalb Texten über ihre Klanglichkeit an und versucht, die unterschiedlichen Formen gesprochener und klangbasierter Literatur in den Fokus zu nehmen.
Am 2. Juni werden Tanasgol Sabbagh und Josefine Berkholz in der Schlosskirche eigene Texte performen und Fragen nach widerständigem Sprechen, nach den Bemühungen des Worts stellen.
Tanasgol Sabbagh präsentiert ihre literarische Arbeit in Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen auf verschiedenen Bühnen und im digitalen Raum. Sie ist Mitbegründerin des Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft sowie der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, die politische Kunst abseits der deutschen Leitkultur verhandelt.
Josefine Berkholz studierte Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig sowie Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. In ihrer Arbeit interessiert sie sich besonders für die Übergänge zwischen literarischen Gattungen, sowie zwischen wissenschaftlichem und poetischem Denken. Seit 2010 tritt sie international als Performerin und Spokenword-Autorin auf. Sie arbeitet am liebsten in kollektiven Kontexten, auch und besonders mit Künstler*innen anderer Sparten.
Infobox
Dienstag, 2. Juni 2026
19:30 Uhr
Schlosskirche der Uni Bonn, Am Hof 1
Organisation
Annig Held und Leandra Ossege